
Hey Du!
Hier wird irgendwann ein Intro Text über mich stehen. Der muss aber noch geschrieben werden 🙂
I’m always running from something
I push it back, but it keeps on coming
And being clever never got me very far
Because it’s all in my head, and „You’re too sensitive“, they said
Wie bin ich hier gelandet?
Depressionen begleiteten mich, seit ich mich erinnern kann. Dafür gab es
verschiedene Gründe…
Ich habe mich selbst aus allen Winkeln betrachtet, die „richtige Schublade“ gesucht und doch keine gefunden, in der ich mich passend – geschweige denn wohlgefühlt hätte… Von vielem ein bisschen, aber nichts so richtig. Alles schien sich zu wiederholen, ohne dass ich irgendwo ankomme.
Schließlich kam in 2022 der große Crash: Burnout, Panikattacken, Krankschreibung. Ich hatte das große Glück, bei genau der Therapeutin zu landen, mit der ich nicht nur meine Kindheitswunden pflegen konnte, sondern die auch die autistischen Anteile in mir gesehen hat. Eine These, die mir – nicht zuletzt wegen meiner eigenen Vorurteile – nie zuvor in den Sinn gekommen ist.
Wird durch die Diagnose alles leichter?
Teils, teils. Auf der einen Seite fällt es mir durch die Diagnose leichter, meine Eigenheiten zu akzeptieren und mein Leben daran anzupassen.
Ich bin nicht „zu faul, zu sensibel oder zu verkopft“, sondern das gehört zu mir und hat seine Gründe.
Gleichzeitig konfrontiert man sich durch den Diagnoseprozess automatisch immer wieder mit seiner Vergangenheit. Das war und ist für mich auch mit viel Trauer und Wut verbunden…
Was wäre, wenn ich nicht unauffällig und angepasst gewesen wäre? Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich die Diagnose schon früher bekommen hätte?
Auf diese Fragen werde ich keine eindeutige Antwort erhalten. Die Aufgabe ist es, dadurch zu lernen, netter zu mir zu sein und diese Gefühle auch zu fühlen…








